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Unmut über Parkverbot

28. Feb.
1 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 23. März

Parken auf Gehwegen kann zum Ärgernis werden. Aber wenn sich das Vorgehen der Behörden für Anwohner wie Willkür anfühlt, haben Populisten leichtes Spiel.


Ein Fall aus Sossenheim.


Foto: Frank Röth


Schon nach wenigen Wochen sind die neuen Parkverbotsschilder an der Marienberger Straße im Frankfurter Stadtteil Sossenheim beklebt. Dieses Mal waren es nicht Fußballfans, die allerorten mit dem Wappen ihres Lieblingsklubs ihr Revier markierten. Tätig wurden dieses Mal offenbar AfD-Sympathisanten, die Slogans Wie „Make Germany Great Again" oder „Remigration jetzt" für diskurstauglich halten. Ortsvorsteherin Susanne Serke (CDU) überrascht es nicht, dass sie sich das Parkverbotsschild ausgesucht haben: „Mir sagte auch ein Anwohner kürzlich bei einem Ortstermin, dass er nach den Entwicklungen jetzt wisse, was er bei der Kommunalwahl wählen müsse." Der Anwohner versprach nicht der Partei der Ortsvorsteherin die Stimme, sondern der Aufkleberpartei.


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