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CDU sieht Verkehrspolitik als Irrweg

Die Verkehrspolitik der noch regierenden Koalition im Römer hat CDU-Fraktionschef Nils Kößler als „Irrweg" bezeichnet, der enden müsse. Eine Stadt wie Frankfurt brauche ein leistungsfähiges Straßennetz, das allen Verkehrsteilnehmern zur Verfügung stehe, und „keine einseitige Förderung des Radverkehrs" Koßler reagierte damit auf den jetzt veröffentlichen Traffic-Index des Navigationsgeräteanbieters Tomtom für 2025. Danach ist im vergangenen Jahr die Fahrzeit für einen Autofahrer im Frankfurter Stadtzentrum, das etwa das Gebiet innerhalb des Alleenrings einschließlich Sachsenhausen umfasst, für die Strecke von zehn Kilometern auf fast eine halbe Stunde gestiegen.


„Es geht nicht, dass der Autoverkehr in Frankfurt im Stau steht und immer langsamer wird", kritisiert Kößler. Das Auto ist nach seiner Ansicht ein wichtiger Baustein der Mobilität in Frankfurt. Gerade der Wirtschaftsverkehr müsse funktionieren. Denn wenn Handwerksbetriebe wegen steigender Fahrzeiten Aufträge in der Stadt nicht mehr an nähmen, „dann läuft etwas grundlegend falsch."



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