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Verkehrswende steht nicht zur Diskussion

  • vor 3 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Die Frankfurter Grünen-Spitzenkandidatin Katharina Knacker spricht beim Besuch der

F.A.Z. über die Verkehrspolitik und die grundsätzliche Bereitschaft zu Kompromissen. Eine fast nebenbei gefallene Bemerkung macht die Haltung von Katharina Knacker, Spitzenkandidaun der Frankfurter Grünen, deutlich. „Wo ich nichts ändern kann, weil es nicht die Kommunalpolitik betrifft, stecke ich keine Energie hinein. Meine Kraft geht in die Dinge, die ich ändern kann. Viel Energie haben die Frankfurter Grünen und auch Knacker als mobilitätspolitische Sprecherin ihrer Fraktion in den vergangenen fünf Jahren, als sie als stärkste Kraft im Römer die Politik der Stadt maßgeblich mitbestimmen konnten, in die angestrebte Verkehrswende gesteckt.


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Kommentar: In der letzten Wahlperiode entstanden viele Radwege und „fahrradfreundliche“ Durchgangsstraßen auf Kosten der Autofahrer. In die letzte Wahlperiode fiel die neue Stelle einer Fußgängerbeauftragten im grünen Verkehrsdezernat. Sie hat sich bisher auffallend wenig um Fußgängerbelange gekümmert. Laut Wolfgang Siefert war sie im ersten halben Jahr ihrer Tätigkeit mit der Umgestaltung der Schweizer Straße in eine „fahrradfreundliche“ Straße beschäftigt. Um die Fußwege für Grundschul-Kinder kümmert sie sich nicht. Wer den Oeder Weg oder den Bornwiesenweg als Fußgänger kennt, weiß, daß in der letzten Periode trotz „fahrradfreundlicher“ Umgestaltung der Radverkehr auf den Fußgängerwegen zugenommen hat. Am deutlichsten ist das an den vielen Fahrräder, Lastenräder und E-Rollern zu sehen, die auf den Gehwegen stehen. Sie zwingen oft genug Fußgänger über die Straße oder über den Fahrradweg zu laufen. Stört der Fußgänger einen Autofahrer auf der Straße, so passiert nix. Fußgänger, die auf Radwegen laufen, hören oft genug Redewendungen, die kleine Kinder nicht benutzen. Hält der Bus, so kann es durchaus sein, daß man beim Aussteigen einem Radfahrer Vorfahrt gewähren MUSS, egal ob er von rechts oder von links kommt.

 

Völlig unverständlich ist Ihre Bemerkung, daß im Kreuzungsbereich vielfach Poller aufgestellt wurden, damit da keine Autos mehr parken. Es stimmt, da haben Autos geparkt. Nachts! Man musste immer ganz früh wegfahren, denn das Risiko eines Knöllchen war erheblich. Tagsüber haben da die Paketdienste gehalten. Heute geht das nicht mehr. Die Paketdienste finden keine Parkplätze und haben erheblich weitere Wege. Sie können nicht mehr im Kreuzungsbereich kurz halten. Da stehen Poller und Fahrradabstellbügel. Mit der Folge, daß da jetzt selbst im Winter Fahrräder, Lastenräder und E Roller stehen. Da kommt oft kein Fußgänger durch. Erst recht nicht mit Kinderwagen, Einkaufswägelchen oder Rollator. Rollstuhlfahrer sowieso nicht.

 
 
 

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