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Schienen für die nächsten Jahrzehnte

U-Bahn Verlängerung im Süden und neue Mainbrücke: Mit großer Mehrheit beschließt das Stadtparlament den Generalverkehrsplan Schiene - Mit 23 neuen U-Bahn- und Straßenbahnprojekten könnte die Stadt Frankfurt in den nächsten Jahrzehnten das Schienennetz für den Nahverkehr ausbauen. Sie sind im Generalverkehrsplan Schiene 2035+ enthalten, den die Stadtverordneten jetzt mit großer Mehrheit beschlossen haben. Welche tatsächlich realisiert werden, müssen nach Worten von Mobilitätsdezernent Wolfgang Siefert (Die Grünen) weitere Machbarkeitsprüfungen zeigen.


Die im Generalverkehrsplan enthaltenen Projekte seien für den Modal Split wichtig, also die Verteilung des Verkehrs zwischen Autos und ÖPNV. Sie erfüllten die Anforderungen an die Klimaneutralität und brächten neue Kapazitäten, sagte Kristina Luxen (SPD). "Da kommt kein Lastenrad mit." Die SPD unterstütze insbesondere einen neuen S-Bahn-Halt an der Ludwig-Landmann-Straße, um das Schönhofviertel anzubinden. Spätestens wenn die U-Bahn bis zur Sachenhäuser Warte führe, müsse dort ein Park-and-Ride-Angebot entstehen.


"Wir wollen wegen der Luftqualität den Autoverkehr in der Innenstadt reduzieren", sagte Frank Nagel (CDU). Doch statt Verboten und Schikanen brauche es einfach nur ein besseres Angebot. Die CDU fordert in einem Antrag, die U-Bahn-Projekte in Sachsenhausen und nach Bergen vorrangig zu untersuchen und für die anderen Prioritäten festzulegen. "Wer keine Prioritäten setzt, entscheidet nicht neutral, sondern gegen unsere Stadt.", sagte Nagel, der den CDU-Antrag ausdrücklich nicht als Gegenentwurf zum Generalverkehrsplan verstanden haben wollte. Er soll nun geprüft werden.




 
 
 

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